- Das Institut für Gesundheits-, Hebammen- und Pflegewissenschaft an der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg ist Teil der Universitätsmedizin Halle. Es bietet Studiengänge auf Bachelor-, Master- und Promotionsniveau für Pflege- und Gesundheitsfachpersonen an. Die Forschungsschwerpunkte des Instituts liegen unter anderem auf der Pflege und Unterstützung älterer sowie chronisch erkrankter Menschen und der Förderung evidenzbasierter Praxis.
- Am Institut für Pflegewissenschaft der Universität zu Köln liegt der Schwerpunkt der Forschung auf der klinischen Pflegeforschung. Im Zentrum stehen die Entwicklung, Evaluation und Implementierung pflegerischer Interventionen mit dem Ziel, die Versorgung von pflegebedürftigen Menschen nachhaltig zu verbessern. Inhaltliche Schwerpunkte sind unter anderem die Versorgung von Menschen mit Demenz, partizipative Forschung und Gewaltprävention in unterschiedlichen Pflegesettings. In der Lehre verantwortet das Institut den Bachelorstudiengang Klinische Pflege (B.Sc.) sowie den Masterstudiengang Advanced Nursing Practice (M.Sc.).
- Das Sächsische Gemeinschafts-Diakonissenhaus ZION e.V. Aue beinhaltet unterschiedliche Bereiche der Altenhilfe, eine Gäste- und Gemeindearbeit, einen ambulanten Hospizdienst und die Schwesternschaft. Mit unserer Tagespflege, unserem ambulanten Pflegedienst und unserem Altenpflegeheim Abendfrieden bieten wir ein umfassendes Angebot in der Begleitung und Pflege von Menschen mit Pflegebedarf und am Lebensende. Im Miteinander aller Arbeitsbereiche ist unser Ziel, ein „Haus der Geborgenheit“ zu sein.
- Die Paul-Riebeck-Stiftung zu Halle an der Saale ist eine gemeinnützige Stiftung, die sich in den über 130 Jahren ihres Bestehens zu einer Spezialistin in der Alten- und Behindertenhilfe entwickelt hat. Ob stationär, teilstationär, ambulant oder in der eigenen Wohnung, die Stiftung unterstützt und begleitet ältere sowie pflegebedürftige Menschen in unterschiedlichen Lebenslagen, darunter auch Menschen mit Demenz. Ein besonderer Fokus liegt dabei u.a. auf personenzentrierter Pflege, der Förderung von Selbstständigkeit und Teilhabe sowie der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Versorgungsqualität. Als Praxispartner bringt die Stiftung ihre Expertise aus der stationären, teilstationären und ambulanten Versorgung in die Zusammenarbeit ein. So profitieren die praxisnahe Entwicklung, Erprobung und Umsetzung von innovativen Ansätzen in der Pflege.
- Die Städtischen Seniorenheime Krefeld bieten in fünf Stadtteilen ein umfassendes Versorgungskonzept für Senioren und Seniorinnen in den Quartieren Bischofstraße, Fischeln, Hüls, Kempener Feld und Linn, das über die Grenzen traditioneller Pflegeangebote hinausgeht. Barrierefreies Wohnen in der gewohnten Umgebung, ambulante Leistungen, vollstationäre Versorgung und Betreuung, Kurzzeitpflege, Betreuungsleistungen, Tagespflege, Speisenversorgung sowie technischer Service zu Hause bilden gemeinsam ein ineinandergreifendes Leistungsspektrum. Ziel ist es, den Seniorinnen und Senioren unabhängig vom Wohnort Unterstützung und Beratung entsprechend ihrer aktuellen Lebenssituation anzubieten und sie bestmöglich dabei zu unterstützen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
- Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und Universität zu Köln: Praxisnahe und praxisrelevante Forschung setzt einen intensiven Austausch und eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschenden, Praktiker*innen und der jeweiligen Zielgruppe voraus. Das PraWiLab ermöglicht es unseren Forschungsinstituten, gemeinsam mit Akteure aus der Pflegepraxis konkrete Bedarfe zu erkennen und diese mithilfe anwendungsorientierter Forschung gezielt zu bearbeiten. Da pflegerische Bedarfe häufig vielschichtig und komplex sind, werden sie an unseren Instituten vorrangig mit sogenannten komplexen Interventionen adressiert. Die Entwicklung und Evaluation solcher Interventionen stellen einen methodischen Schwerpunkt unserer Arbeit dar und fließen maßgeblich in die inhaltlichen Entwicklungen im PraWiLab ein. Durch diesen kontinuierlichen Dialog zwischen Wissenschaft und Praxis werden Forschungsergebnisse direkt in die Praxis zurückgespiegelt und können so durch Evidenzbasierung zu einer langfristigen Verbesserung von Versorgungsprozessen beitragen.
- Paul-Riebeck-Stiftung: Will sich die Pflegepraxis kontinuierlich weiterentwickeln, erfordert das einen engen Austausch zwischen Wissenschaft und Versorgung. Im PraWiLab bringt die Paul-Riebeck-Stiftung als Praxispartner Erfahrungen und Fragestellungen aus dem Versorgungsalltag aktiv in Forschungs- und Entwicklungsprozesse ein. Mitarbeitende aus unterschiedlichen Bereichen der Pflege arbeiten daran mit, konkrete Bedarfe zu identifizieren und gemeinsam mit den wissenschaftlichen Partnern praxisnahe Lösungsansätze zu entwickeln. So können im PraWiLab neue pflegerische Interventionen und Versorgungsansätze direkt in der Praxis erprobt und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig erhalten Mitarbeitende der Stiftung Zugang zu aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und können diese in ihre tägliche Arbeit integrieren. Das Engagement soll die Qualität der Versorgung nachhaltig stärken und innovative Ansätze gemeinsam mit Wissenschaft und Praxis voranbringen.
- Sächsisches Gemeinschafts-Diakonissenhaus ZION Aue e.V.: Es ist uns ein Anliegen, die Qualität unserer Altenhilfe stetig weiterzuentwickeln und damit unseren Klienten, Gästen und Bewohnerinnen und Bewohnern die bestmögliche Versorgung zukommen zu lassen - die ihnen guttut und zu Wohlbefinden beitragen kann. Eine enge Zusammenarbeit zwischen Praxis und Wissenschaft und insbesondere der Austausch auf Augenhöhe zwischen Praxis und Wissenschaft kann wesentlich dazu beitragen, Strukturen und Denkmuster zu hinterfragen, Wissenschaftswissen zu integrieren und mit der Praxis auszuhandeln und gemeinsam praxisnah zu forschen und damit neues Wissen zu generieren und so auf mehreren Ebenen die Altenhilfe langfristig weiterzuentwickeln.
- Städtische Seniorenheime Krefeld: Als Praxispartner engagieren wir uns für die Zusammenarbeit mit der Wissenschaft, um eine gemeinsame Grundlage zwischen Praxis und Wissenschaft zu schaffen und Wissen für Versorgende zu generieren. Im engen Austausch mit dem Institut für Pflegewissenschaft der Universität zu Köln identifizieren wir Herausforderungen im Versorgungsalltag und entwickeln erfolgsbasierte Handlungsmöglichkeiten, um die Lebenssituation der Kund*innen laufend zu verbessern. Unser Ziel ist, die Kooperation in unser Quartierskonzept fest zu integrieren und das Forschungswissen in unsere Versorgungspraxis einzubinden. Die Umsetzung basiert auf einem partizipativen Ansatz, wodurch alle relevanten Personengruppen in Identifikations- und Entwicklungsprozesse eingebunden sind.
Beteiligte Personen am Standort Halle-Aue:
Institutsleitung Institut für Gesundheits-, Hebammen- und Pflegewissenschaft, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg: Prof. Dr. Gabriele Meyer
Geschäftsführer Diakonissenhaus Zion Aue: Michael Neubert
Geschäftsführer Paul-Riebeck-Stiftung Halle (Saale): Andreas Fritschek
Verbindungspersonen und Ansprechpersonen für alle Fragen zum Standort Halle-Aue:
| Wissenschaftlicher Linking Pin: Dr. Anja Bieber E-mail: anja.bieber@uk-halle.de Tel.: 0345-557 4427 | Wissenschaftlicher Linking Pin: Felix Bühler E-mail: felix.buehler@uk-halle.de Tel.: 0345 557 4433 |
| Praxis-Linking Pin: Beatrice Oberstein E-mail: beatrice.oberstein@zion.de Tel.: 03771 274 110 | Praxis-Linking Pin: Manuela Haase E-mail: manuela.haase@paul-riebeck-stiftung.de Tel.: 0345 1510 117 |
Beteiligte Personen am Standort Köln-Krefeld:
Institutsleitung Institut für Pflegewissenschaft, Universität zu Köln: Prof. Dr. Sascha Köpke
Wissenschaftliche Leitung PraWiLab: Dr. Martin Dichter
Geschäftsführer Städtische Seniorenheime Köln-Krefeld: Jörg Schmidt
Verbindungspersonen und Ansprechpersonen für alle Fragen zum Standort Köln-Krefeld:
| Wissenschaftlicher Linking Pin: Andrea Leinen, M.A. Email: andrea.leinen@uk-koeln.de Tel.: 0221-478 65489 | Praxis Linking Pin: Jana Frank-Manuciarean, B.A. Email: jana.frank-manuciarean@sh-kr.de Tel.: 02151-765611 |
- Paul-Riebeck-Stiftung Halle (Saale):
- Sensorische Stimulation für Menschen immobile Menschen mit Demenz
- GERONT-Connect: Geriatrische optimierte Nahtlosversorgung und Transition
- Diakonissenhaus ZION:
- Fördern von Selbstbestimmung und Selbständigkeit bei Demenz
- Städtische Seniorenheime Krefeld:
- „KomDem“: Förderung der Kommunikation von Alltagswünschen von Menschen mit Demenz
- „Selbstbestimmte Ernährung“: Umgang mit Ablehnung von Essen und Trinken
- „ChaNGe“: Herausforderndes Verhalten in der Quartiersversorgung